Telepflege

Der demographische Wandel und die damit verbundene Alterung der Gesellschaft führt in vielen ländlichen Regionen zu einem steigenden Bedarf an Pflegedienstleistungen – und somit zu einem Fachkräfteengpass. Gegen diesen Missstand möchten wir mit dem Projekt „Telepflege“ zukunftsorientiert entgegenwirken. Das Projekt zielt darauf ab, telemedizinische Methoden zur Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in zwei der betroffenen Regionen zu erproben und evaluieren. Heißt: Trotz räumlicher Trennung sollen audiovisuelle Kommunikationstechnologien beispielsweise zur Diagnostik, Konsultation und auch bei medizinischen Notfällen genutzt werden. Der Fokus liegt dabei hauptsächlich auf der Primärversorgung, in der insbesondere Hilfskräfte und pflegende Angehörige am Einsatzort via elektronisch übermittelter Bilder, Töne und Daten an Pflegefachkräfte durch diese unterstützt werden.

 

Die Ziele im Detail:

  • ​Entwicklung, Erprobung und Beurteilung telepflegerischer Verfahren auf Basis eines entwickelten und kontinuierlich modifizierten Telepflegekonzepts
  • Entwicklung eines Rahmenkonzeptes für eine telepflegerisch abrechenbare Netzwerkstrategie
  • Nachhaltiger Aufbau eines interdisziplinären Expertennetzwerks
  • Entwicklung eines Curriculums zur beruflichen Weiterbildung als „Fachkraft Telepflege“

 

Zielregionen sind:

  • Landkreis Oldenburg
  • Landkreis Wesermarsch

 

Aus welchen Bausteinen besteht das Projekt:

  • Netzwerkveranstaltung zur Verständnisvermittlung von Telepflege
  • Technische Erprobung mit den Praxispartnern
  • Beitrag zur Gestaltung der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Etablierung telepflegerischer Ansätze
  • Kompetenzentwicklung für Pflegekräfte und Pflegehilfskräfte

 

Projektlaufzeit:
„Die Projektlaufzeit von Telepflege ist vom 01.05.2017 bis zum 30.04.19.“

 

Dieses Projekt wird durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

 

Kooperationspartner des Projektes:

 

Johanniter-Unfall-Hilfe, e.V.

 

Cletus Brauer

 

Vanina Frerichs

 

 

Vanina Frerichs

Vor ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement hat Vanina Frerichs als staatlich anerkannte Ergotherapeutin praktische Erfahrungen in unterschiedlichsten geriatrischen Fachbereichen sammeln können. Die Arbeit mit pflegenden Angehörigen, Pflegefach- und Hilfskräften in Pflegeeinrichtungen, Altenwohnanlagen und bei den Patienten vor Ort gehörte bei der ergotherapeutischen Arbeit zum Alltag. Während ihres Studiums hat sie diverse Projekte bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. koordiniert und übernimmt im Projekt Telepflege die Projektkoordination für den Bereich der Telepflegezentrale.

 

GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V.

 

Magdalena Knappik

 

Wie Telepflege funktioniert, können Sie unter diesem Link beobachten – es öffnet sich ein Facebook-Video. 

Magdalena Knappik, Geschäftsführerin GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V.

Ziel muss die Sicherstellung einer hochqualitativen Gesundheitsversorgung sein. Technische Assistenzsysteme bergen ein großes Potenzial, sowohl für die Bevölkerung als auch für die Wirtschaft. Dieses Potenzial muss von „innen“ identifiziert und bedarfsgerecht nutzbar gemacht werden. Im Projekt Telepflege wird nach diesem Prinzip gearbeitet: zusammen mit Anwendungspartnern aus der Pflege werden relevante Akteure sensibilisiert und eine gemeinsame Lösung entwickelt, sodass technische Assistenzsysteme bedarfsgerecht eingesetzt werden um die pflegerische und medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern.

Apri 2019
-Telepflege als Aufgabenbereich in der ambulanten Pflege

März 2019
-Gründung des Instituts für Pflege, Altern und Gesundheit e.V. (IPAG)
-Konzertierte Aktion Pflege AG 3

Februar 2019
-Vorstellung Telepflege in der Gesundheitsregion Jade Weser
-Kontaktaufnahme bzgl. Haftungsfragen im Sozialministerium/Rechtsgutachten

Dezember 2018
-Austausch mit Life-Partners, Dänemark
Vorstellung Telepflege in Cloppenburg zum Thema „Sinnvolle Anwendungen digitaler Technik im ländlichen Raum“
(Agrarsoziale Gesellschaft e.V.)

28. November 2018
2. Niedersächsischer Digitalgipfel Gesundheit in Hannover

21. November 2018
Projektmesse des Projektnetzwerkes Ländliche Räume Niedersachsen

25. Oktober 2018
Innovationsforum Jadebay in Wilhelmshaven

28. September 2018
Austausch mit Inna Ekkert vom Projekt Sozio-Med-Mobil

24. September 2018
Zeitungsartikel zur Telepflege-Evaluation (Kreiszeitung)

3. September 2018
Symposium mit Sportbund Stadt Oldenburg

September/Oktober
Ausgabe und Auswertung von Fragebögen in der stationären und ambulanten Pflege zur Einschätzung, wie Telepflege als Unterstützung gesehen werden kann

28. August 2018
Viertes Gesamttreffen in Elsfleth

19. Juli 2018
Beginn der Evaluationsphase in Harpstedt

11. Juli 2018
Beginn der Evaluationsphase in Brake

18. Juni 2018
Besuch des Bürgermeisters von Emstek Michael Fischer im Ecopark

13. Juni 2018
Zusammenarbeit mit Perspektive Pflege e.V. Landkreis Cloppenburg

12. Juni 2018
Block Vortrag Telepflege in Oldenburg – „Aktive Orte, starke Gemeinschaften. Neue Konzepte des Wohnens und der Pflege im Alter für den ländlichen Raum“

05. Juni 2018 – 06. Juni 2018
Hauptstadtkongress in Berlin

29. Mai 2018
Linga Woche in Oldenburg

07. Mai 2018
Europawoche in Hannover

20. April 2018
Vorstellung der Telepflege beim Fachkräftebündnis in Oldenburg

11. April 2018
3. Gesamttreffen Berne

06. April 2018
Probetermine am Patienten in Harpstedt

22. März 2018
Europäisches Pflegesymposium in Oldenburg

28. Februar 2018
Artikel in der WELT

19. Februar 2018
Vorlabortest in Brake

13. Februar 2018
Vorlabortest in Harpstedt

02. Januar 2018
Interview mit der NordWest Zeitung zum Projekt am 27.12.17

> Ältere Einträge (2017)

Materialien
Flyer Telepflege
Pflegende Helfer aus der Ferne

Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Christian Vaske
VITA Akademie GmbH
Ecopark – Europa Allee 20/22 | 49685 Emstek
Telefon: 04473 9264841
E-Mail: christian.vaske@vita-akademie.de